Denzler & Co. Baumwollzwirnerei
(Weitergeleitet von Denzler & Co.)
Chronik
1904 Erfolgt der Bau der Fabrik und drei Wohnhäusern und die Gründung des Unternehmens durch Jacques Denzler-Messikommer.[1][2]
1920 Nach dem Hinschied des Gründers Jacques Denzler-Messikommer (*1866 in Nänikon† 12. Januar 1920 in Wetzikon) wird die Baumwollzwirnerei Jacques Denzler in die Kollektivgesellschaft Denzler & Co. umgewandelt, welche am 1. Mai ihren Anfang nimmt.[1][3] Bruno Denzler-Schuler übernimmt die Leitung der Firma.[2][4]
1939 Verstirbt Lilly Denzler Messikommer (*1869 in Winterthur†1939), Ehefrau des Jacques Denzler und Nichte von Jakob Messikommer.[5]
1959 Bruno Denzler-Schuler verstirbt. Angegliedert ist jetzt der Handel mit chemischen Fasern, Vertretung der Farbenfabrik Bayer.[2]
1960-1962 Die benachbarte Firma Gubelmann & Cie. kauft die Firma Denzler & Co. samt Liegenschaften, die abgebrochen werden. Von Juli 1961 bis Oktober 1962 wird auf diesem Areal ein neues Fabrikgebäude an das Bestehende der Firma Gubelmann angebaut und der dadurch gewonnene neue Websaal wird mit 90 der modernsten Webautomaten Fabrikat „Rüti“ bestückt.[6]
1986 Denzler & Co. Kommanditgesellschaft, Zwirnerei, Fabrikation von Damenkleidern. Die Kommanditin Elsy Denzler-Schuler ist infolge Todes ausgeschieden. Die Gesellschaft hat sich aufgelöst. Die Liquidation ist durchgeführt. Die Firma ist erloschen.[7]
Spezielles
Seit ihrem Bestehen führte die Firma für ihre Produkte die eingetragene Schutzmarke Edelweiss.[1]
Siehe auch
Briefköpfe
Literatur
Foto s
Personen, Familie
Fabrik
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 Chronik Kanton Zürich, Band 1, 1948, Seite 267
- ↑ 2,0 2,1 2,2 Pfarrer Kaspar Honegger: Chronik von Wetzikon, 1951–1958
- ↑ Aus dem Handelsregister – Der Freisinnige Nummer 99, 30. April 1920
- ↑ Nachruf Jacques Denzler – Der Freisinnige Nummer 10, 14. Januar 1920
- ↑ Nachruf Lilly Denzler-Messikommer – Der Freisinnige Band 87, Nummer 265, 13. November 1939
- ↑ Notizen von Max Hanhart, eh. kaufmännischer Leiter Gubelmann & Cie., 1976
- ↑ Publikation, Zürcher Oberländer, 10. Juli 1986